[deutsch] vS Data Reaper Report #31

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Data Reaper Report LogoDer Übersetzer für diesen Artikel: JVA.

Willkommen zur 31. Ausgabe des Data Reaper Report!

Unser Data Reaper Project inkl. des Data Reaper Live (Beta) hat mehr als 2100 Mitwirkende. Ohne sie wäre dieses Projekt unmöglich, deshalb möchten wir uns an dieser Stelle nochmal bei allen Mitwirkenden für ihre Hilfe bedanken.

Anzahl der Spiele

Insgesamt 77,000
Legend 14,500
Ränge 1-5 23,700
Ränge 6-10 20,000
Ränge 11-15 8,500

Klassen-/Decktypen Verteilung

Klassenhäufigkeit nach Tagen, seit MSoG Einführung

Häufigkeit der Klassen in dieser Woche

  1. Die Meta ist weit davon entfernt sich gefestigt zuhaben und wir sehen eine signifikante Veränderung innerhalb der Schamanenklasse, die wiederum Einfluss auf die Stärke jedes einzelnen Decks des gesamten Spiels haben wird. Die Zahlen des Aggroschamanen sind gesunken, während Midrange-Varianten häufiger gespielt werden. Spieler feiern große Erfolge mit verschiedenen Midrange Decks, sowohl mit, als auch ohne Jade-Paket. Dies ist das Resultat einer Meta, die immer feindlicher dem Aggroschamanen gegenüber wird. Mit dem Reno Mage, der es auf diesen Tyrannen abgesehen hat und dem langsamen Aussterben des Jade-Druiden, sind freie Siege immer seltener zu erhalten mit dem Aggroschamanen.
  2. Der Krieger ist eine Klasse voll Ruhe inmitten all des Chaos. Pirat und Dragon Warrior sind stabil geblieben. Der Dragon Warrior stieg leicht an als Antwort auf die Dominanz des Aggroschamanen. Der Control Warrior führt weiterhin ein Nischendasein und versucht aggressive Decks durch seine Defensivwerkzeuge zu zermürben.
  3. Der Reno Warlock ist auf dem Rückgang, wovon wir nicht überrascht sind. Nach seinem anfänglichen Erfolg in der Meta stellt man schnell fest, dass die anderen Decks mittlerweile viel mehr darauf ausgelegt sind ihn zu schlagen. Der Renolock bleibt konstant unkonstant in seiner Performance und besiegt nur sehr unzuverlässig aggressive Decks wie Aggroschamane und Pirate Warrior jeglicher Bauweise. Die Veränderung des Schamane hin zu Midrange-Varianten sollten dem Renolock hingegen helfen in der Zukunft, da der Midrange Schamane anfälliger für das AOE-Arsenal des Warlocks ist.
  4. Die Zahl der Rogues hat sich keinen Zentimeter bewegt und der Miracle Rogue ist jetzt auf allen Spielniveaus ein sehr beliebtes Deck. Durch den Rückgang von Aggroschamane und Renolock ist er vorbeigezogen und mittlerweile das beliebteste Deck im Legendbereich. Der Rückgang des Warlocks ist sehr vielversprechend für den Rogue, wodurch er auch in Zukunft nicht so schnell wieder verschwinden wird.
  5. Wie wir bereits vor ein paar Wochen vorhergesehen haben war der Reno Mage eine tickende Zeitbombe und sein großer Auftritt auf der Metabühne war unausweichlich. Die Spieler haben herausgefunden, dass der Decktyp in dieser Meta extrem gut positioniert ist, indem er in der Lage ist Aggrodecks konstant zu schlagen und dabei kein bisschen aufzugeben gegenüber anderen gängigen Metadecks, wie Renolock und Miracle Rogue. Seine größten Feinde, Jade-Druide und Dragon Priest, waren zwar die gefeierten Decks nach Einführung von MSoG, sind mittlerweile schon länger aber auf einem absteigenden Ast. Der Reno Mage ist besonders beliebt in höheren Bereichen, wo er als Bedrohung einfach nicht ignoriert werden kann.
  6. Das Ausbluten des Priests ist zum Stillstand gekommen und obwohl die Klasse nicht so stark ist wie erwartet, bleibt sie dennoch von Bedeutung. Der Dragon Priest ist ein mächtiger Decktyp und die Metaentwicklung hin zum Midrange Schamanen und Reno Mage bedeutet wahrscheinlich, dass er auch zukünftig stark bleiben wird. Der Reno Priest durchläuft weiterhin viele Experiment mit der großen Frage: Lässt sich das Renolock/Miracle Rogue Problem lösen?
  7. Der Druide nimmt immer weiter ab. Der Jade Druide tut sich schwer gegen alle Decks, die ihm keine Zeit lassen 1 Mana 10/10-Minions in Runde 15 zu generieren. Der Jade Druide ist eines der polarisierendsten Decks des Spiels, er hat hervorragende Matchups gegen Control Decks und ist furchtbar schwach gegen einige Aggro- und Midrange Decks. Unter dem Strich ist es das den meisten Spielern nicht wert, also nehmen sie lieber Abstand.
  8. Paladin und Hunter waren einst Klassen in Hearthstone.

Matchup Winrates

vS Power Rankings

  1. Der Aggroschamane ist noch immer stark, aber er ist noch lange kein unaufhaltsames Monster, das die Meta zum Stagnieren bringt, wie damals der Midrange Schamane. Wir können deutlich sehen, dass der Aggroschamane in Wahrheit in den höchsten Ebenen verdrängt wird. Dort ist seine Winrate zwar noch immer stark, aber nicht spielzerstörend. Hearthstone ist sehr nah daran eine Meta ohne deutlichen Anführer zu haben. Es gibt Decktypen aus 8 Klassen die eine Winrate im Bereich der 50%-Marke haben, abhängig davon in welche Richtung die Meta als nächstes ausschwenkt. Bedenkt dabei, dass die „Tiers“ willkürlich gewählte Gruppierungen sind, jedes Deck mit einer Winrate ab knapp unter 50% ist wunderbar spielbar und in manchen Situationen sogar stärker als die Top Decks. Selbst der Paladin schafft es in Tier 3 mit seinem Anyfin Combo Deck, das einer Klasse, die bereits abgeschrieben war wieder Hoffnung macht. Sie könnte in Zukunft wieder ihren Zweck erfüllen.
  2. Die Experimente mit dem Midrange Schamanen scheinen Früchte zu tragen, und das Jadepaket scheint im Legendbereich besonders stark zu sein. Die Midrange Schamanen sind flexibler und weniger anfällig von einem einzelnen Deck ausgekontert zu werden, weshalb die Änderung von Aggro zu Midrange und die Vielfältigkeit uns schlüssig scheint. Es ist schwierig mit einer Klasse mit so vielen starken Werkzeugen daneben zu greifen.
  3. Die Veränderungen des Schamanen haben großen Einfluss auf den Warrior. Der Dragon Warrior ist stark gegen den Aggroschamanen, hat aber Probleme gegen den Midrange Schamanen. Dadurch ist er das größte Opfer der Metaveränderung, welche ironischerweise durch seine eigene Häufigkeit verursacht wurde. Der Dragon Warrior ist bezüglich seiner Winrates verglichen mit letzter Woche ziemlich auf die Nase gefallen und der Pirate Warrior scheint momentan die bessere Wahl auf der Ladder.
  4. Der Miracle Rogue musste einen Schlag wegstecken, primär aufgrund des Rückgang des Renolocks. Mit weniger Warlocks und Druide, findet der Rogue auf der Ladder immer seltener einfaches Futter. Man stellt ein Muster fest: Jedes Deck, das etwas zu sehr aufblüht, wird relativ schnell wieder dafür bestraft.
  5. Der arme Renolock schafft es nicht über die 50%-Marke. Viele Spieler halten es für eines der besten Decks des Spiels, in der aktuellen Meta zeigen die Zahlen allerdings gegenteiliges. Es verliert einfach zu häufig gegen die 3 anderen beliebtesten Decks: Aggroschamane, Pirate Warrior und Miracle Rogue. Das trifft auf ALLE Levels zu. Allerdings gibt es Platz für Optimismus, wenn es um diesen Decktyp geht. Der Aufstieg des Midrange Schamanen hat bereits einen positiven Einfluss auf seiner Performance im Legendbereich und verspricht gutes für die Zukunft. Seine Matchupverteilung ist außerdem sehr ausgeglichen. Bringt man den Renolock mit zu Turnieren, sollte man dabei den Rogue bannen, dadurch steigt die Winrate immens.
  6. Nach vielen Verfeinerungen im Laufe der letzten Wochen ist der Reno Mage mittlerweile eine ernstzunehmende Bedrohung. Der Decktyp hat seine Performance auf allen Niveaus verbessert und sieht, zumindest momentan, nach einem der stärksten Decks der Ladder aus. Anders als der Reno Warlock schafft er es konstant Aggrodecks wie Aggroschamane und Pirate Warrior zu besiegen und stirbt nicht sofort weg, wenn er den Rogue nur sieht. Sollte der Jade Druide in nächster Zeit kein Comeback feiern, ein Matchup, das dem Mage gar nicht liegt, bleibt uns der Reno Mage vermutlich erstmal erhalten.
  7. Der Dragon Priest ist zwar von ein von Natur aus starkes Deck, wird aber deutlich schwächer je höher man damit steigt und auf eine weniger verzeihliche Meta trifft. Allerdings wirken die aktuellen Trends deutlich zu seinen Gunsten. Er besteht äußerst gut und einige seiner schwächsten Matchups werden seltener. Man sollte ihn nicht aus den Augen verlieren, er könnte in Zukunft wieder aufkommen.
  8. Es gibt einige Decks die wir momentan genauer beobachten: Reno Priest und Control Warrior wurden verfeinert und zeigen auf den höheren Levels das Potenzial in der Meta wieder zu erstarken. Wenn der Jade Druide weiter zurückgeht, könnte die Bahn wieder für sie frei werden um deutliche Spuren zu hinterlassen.

Für alle in diesem Report genannten Decks, schaut einfach hier in unsere Deckbibliothek.

Druide | Jäger | Krieger | Magier | Paladin | Priest | Rogue | Schamane | Warlock


Schamane

Thrall sitzt weiterhin ganz oben in der Meta, jetzt wo sich der anfängliche Staub der neuen Erweiterung langsam legt.

Aggro Shaman dominiert die Ladder weiterhin auf Seiten von Präsenz wie auch Erfolg. Das Piratenpaket hat das Deck mit einem noch besseren Earlygame ausgestattet und die Jade Karten passen ebenfalls perfekt. Jade Aggro Shaman, was durch Spo beliebt gemacht wurde, ist weiterhin das häufigste Build auf der Ladder, mit flexiblen Karten, die da Aya Blackpaw, ein 2. Flamewreathed Faceless, Azure Drake, Argent Horserider und Leeroy Jenkins sind. Demigods Variante ist ebenfalls eine starke Option in Control Matchups und gegen Rogue, da Doomhammer ihm ein unglaubliches Schadenrepertoire gibt.

Midrange Shaman hat in der letzten Zeit ebenfalls einigen Erfolg, in vielen verschiedenen Formen gehabt. Der Hauptunterschied ist hierbei die Präsenz der Jade Karten, welche in der aktuellen Meta sehr nützlich erscheinen, selbst wenn man sich nicht für die komplette verfügbare Palette entscheidet.

Mid-Jade Schamanen waren schneller und mehr am Earlygame orientiert. Bearnugget erreichte #2 Legend mit einer Liste die sowohl Jade als auch Piraten Karten verwendet. Dieses Build enthält Small Time Buccaneer nur um Patches aus dem Deck holen zu können, neben einer kleineren Auswahl an Jade Karten, die dem Deck mit seinem Lategame und seinem Snowballpotential aus dem Midgame heraus helfen. RayC erreichte genau so #2 Legend mit einem ähnlichen Deck, welches allerdings die Piraten weglässt um mehr Stärke in anderen Bereichen, wie zum Beispiel AOE, zu haben.

Klassische Midrange Shamans sind weiterhin präsent und zeigen sich ziemlich erfolgreich. Häufig verwenden diese Bloodlust um mit Matchups, wie beispielsweise Renolock, klarzukommen, die viel reach erfordern. Einige Spieler haben damit begonnen einige sehr spannende Karten zum Midrange Kern hinzuzufügen: die Doppelgangster/Evolve Combo. Dieses Build zeigt sich auf bei Spiel auf den hohen Rängen erfolgreich, mit mehreren Spielern die damit die Top 100 erreichen konnten. Es ist immer noch sehr selten auf der Ladder zu sehen, aber wer weiß, wie lange das noch so bleibt.

Die Jade Karten haben auch Control Shaman Listen nicht vernachlässigt. CrumbledCake hat eine N´Zoth/Jade Liste erstellt, die eine bedrohliche Menge Lategame im Gepäck hat mit Jade Chieftain, der häufiger Spiele beenden kann. Mit dem Potential von Control Shaman mit aggressiven Decks klarzukommen, könnte dieser Typ von Deck eine Überlegung für Turniere wert sein.

  • Shaman Class Radar
  • Spo’s Spirit/Jade Aggro Shaman
  • Demigod’s Doom/Jade Aggro Shaman
  • Bearnugget’s Mid-Jade Shaman
  • RayC’s Mid-Jade Shaman
  • Killingallday’s Midrange Shaman
  • CrumpledPauper’s Evolve Midrange Shaman
  • CrumbleCake’s Jade Control Shaman
  • wiRer’s Control Shaman

Jäger

Es ist heutzutage schwer sich noch an den Jäger zu erinnern, da die einzige Erinnerung an ihn seine Heropower ist, die manchmal von Kriegern oder Schamanen gewählt wird, nachdem sie Finley gespielt haben. Blizzard war äußerst vorsichtig damit, Hunter einen guten Weg zu geben Piraten mit einer earlygame Waffe zu verwenden, was die Sache für Hunter wohl stark geändert hätte. Stattdessen haben sie dem Jäger einen schlechteren Keeper oft he Groove und einen 3 Mana Haunted Creeper, welcher besser sein könnte, wenn dein Gegner die ersten paar Züge mit nichts tun verbringt und du sie dadurch zufällig buffen kannst, gegeben. Hunter hat keine wirkliche Möglichkeit irgendeine Seite der Reno vs. Pirates Meta zu besiegen. Die frühen Züge der Piratendecks sind deutlich zu brutal für eine Klasse ohne wirkliche Defensivwerkzeuge und Reno ist meist fähig, die Gefahren von Hunter zu überstehen. Wenn du Gewinnen liebst, Finger weg vom Hunter.

Wenn du allerdings darauf bestehst Jäger zu spielen, dann sind Sparks Handbuff Hunter und NickChippers Secret Hunter weiterhin die einzigen wirklichen Optionen. Sparks Hunter verwendet Scavenging Hyena, eine häufige Wahl heutzutage, um mit Alleycat, Ratpack und Unleash einige Siege zu erreichen. NickChipper, der wohl der Zetalot der Hunter ist, hat sein Secret Hunter Deck angepasst noch aggressive zu sein, indem er unter anderem Leeroy Jenkins einpackt. Bemerkenswert ist, dass sein Deck keine neuen Karten aus Gadgetzan enthält, was nur zeigt, wie schlecht die neue Erweiterung für den Jäger war

Krieger

Die Kriegerklasse bleibt bei ihren post-MSG Charakteristiken, mit Dragon und Pirate Warrior als den erfolgreichsten Decks, wobei auch Control Warrior wieder eine gewisse Präsenz erreicht hat, mit mäßigem Erfolg.

Auch wenn die Builds der aggressive Krieger Decks weitgehend stabil sind, wird weiterhin mit beiden Decktypen experimentiert. Sjow hat beispielsweise die Top 10 Legend mit einem Pirate Warrior erreicht, der auf mehr Midgame Präsenz durch Southsea Captain und Naga Corsair setzt. Mortal Strike ist eine Karte die immer häufiger von Spielern in Frage gestellt wird. Die Karte verlieht einerseits reach, vorbei an Taunts, die für Pirate Warrior sonst ein großes Problem darstellen können, was sehr wichtig ist, allerdings haben immer mehr Spieler gelernt um die Karte herum zu spielen, außerdem ist sie in aggressiven Mirrors sehr schlecht. So besteht also definitiv eine Möglichkeit auf die Karte zu verzichten, wobei es bei dieser Debatte wohl nicht zu einer klaren Antwort kommen wird.

Während die Hülle von Dragon Warrior immer die gleiche bleibt gibt es aktuell zwei Herangehensweisen an dieses Deck. Die erste ist die Curator zentrierte Liste, welche die klassischen midrange Dragon Warrior Decks umfasst, die vor der Veröffentlichung von MSG populär waren und jetzt nur mit den 5 Earlygame Piraten arbeiten. In diesen Listen gibt es ein paar wenigen Flex Spots, die jeweils je nach aktueller Meta gefüllt werden können. Eine Option ist Arcanite Reaper, wie in Inderens Build. Powder manövrierte letzte seine Variante von Dragon Warrior auf #4 Legend, die einen Bloodsail Cultist enthält, eine Karte, die häufiger ihren Weg in Dragon Warrior Decks findet, dank ihrer Synergie mit N´Zoths First Mate. Andere häufiger verwendete Flex Karten sind unter anderem Ooze, Ghoul, ein zweites Blood to Ichor und Execute.

Die zweite Herangehensweise ist eine Dragon/Pirate Hybridliste, die von C4mlann und TwoBiers bekannt wurde. Dieses Deck ist in seiner Natur deutlich aggressive indem es das Waffen Paket, typisch in Pirate Warrior, mit den 12 Kern Dragon Karten kombiniert. Das macht das Deck fast so schnell wie Pirate Warrior, versucht aber aus dem starken Midgame Vorteil zu ziehen, das die Drachen mit Drakonid Crusher bieten. Der Blackwing Technician ist in diesem Deck eine Flex Karte, die alternativ auch gegen Ooze oder einen zweiten Arcanite Reaper getauscht werden kann.

Control Warrior schleicht weiterhin langsam in die Meta zurück, mit VLPS der es schaffte mit seiner Liste die Top 20 zu erreichen. Dirty Rat ist die interessanteste Wahl des Decks, eine die auch in anderen Control Warrior Listen früher im Monat zu sehen war. Sein primärer Zweck ist es, Control Warrior eine Chance zu geben die Combos von Renolock zu unterbrechen. Kazakus zu treffen, kann beispielsweise eine Möglichkeit für den Control Warrior sein, ein Matchup zu gewinnen, in dem er sonst keine Chance hätte. Die Utility von Dirty Rat in aggressiven Matchups oder gegen Rogue ist auch sehr signifikant.

Allerdings trifft der aktuelle Aufstieg von Midrange Shaman Control Warrior sehr hart, da die Jade Mechaniken im speziellen sehr vernichtend für das Deck sind. In Moment scheint Control Warrior deutlich besser für Turniere geeignet zu sein, wo es möglich ist ein schlechtes Matchup zu bannen und sich stattdessen darauf zu konzentrieren, aggressive Decks wie Pirate Warrior oder Aggro Shaman auszukontern.

  • Warrior Class Radar
  • Sintolol’s Pirate Warrior
  • Sjow’s Pirate Warrior
  • Inderen’s Dragon Warrior
  • Powder’s Dragon Warrior
  • C4mlann/TwoBiers Hybrid Dragon Warrior
  • VLPS’ Control Warrior
  • Fibonacci’s Control Warrior

Druide

Der Jade Druide ist dabei der beliebteste Decktyp. Das Deck hat es geschafft, ohne große Abwandlungen von seinem Lineup seit Beginn der Meta, einige Spieler auf Top100 Legen zu bringen. Es gibt ein paar Möglichkeiten, Techkarten einzufügen und dies sollte auch gemacht werden, je nach dem, was man auf der Ladder begegnet.

Trotz einiger Laddererfolge werden andere Druidendecks kaum gespielt. Astrogation hat Top10 Legend mit TicTacs Malygos Kun Druid und Feno Top100 mit Murloc/Zoo/Menagerie Druid – oder wie man ihn auch immer bezeichnen möchte – erreicht.

  • Druid Class Radar
  • JustSayian’s Jade Druid
  • Orange’s Jade Druid
  • Tictac’s Malygos Druid
  • Feno’s C’Thun Druid

Magier

Mit dem Reno Mage als einem neu etablierten Decktyp befindet sich der Mage im Aufschwung. Besonders im höheren Levelbereich kann man sich sicher sein, dass ein Mage, dem man begegnet, ein Reno Mage ist und dementsprechend Karten auswählen. Reno Mage ist eine gute Wahl, wenn man oft auf Aggro- oder Combodecks stößt. Ice Block ist dabei besonders mit Reno Jackson extrem stark. Auch die anderen Karten des Mages mit AOE und single target removal sind exzellent dafür ausgelegt, gegen Aggro und Combo anzutreten.

Allmählich etabliert sich eine Grundauswahl an Karten für den Reno Mage, wobei es unterschiedliche Ansätze gibt. Mehrere Spieler haben mit ihm Top10 Legend erreicht.

Mit einer Standardliste, wie sie schon seit Beginn des Monats bekannt ist, hat Sidoh #1 Legend erreicht. Das Deck ist dafür ausgelegt zu reagieren. Mit seinem Fokus auf Removal kann es die Möglichkeiten des Gegners kontern und somit gewinnen.

Mit einem auf Minions ausgelegten Build schafft es Lifecoach in die Top 10. Sein Deck ist aktiver und darauf ausgelegt, gegen aggressive Decks zu bestehen. Mit Medivh als Win Condition im Lategame schafft es zusätzlichen Value gegen Controldecks.

Mit einem extrem unkonventionellen Deck hat Rage #2 Legend erreicht. Das Deck vernachlässigt das Midgame und bereitet sich mit viel Card cycling auf das Lategame vor. Mit Rhonin/Antonidas und der Inkmaster/Pyroblast Combo hat das Deck extrem viel Value und Damage Potential im Lategame. Damit ist dieser Reno Mage eher ein Combo Deck und orientiert sich stark am Freeze Mage. Die Winconditions sind oft eine aggressive Alex mit viel Burst im Folgezug.

Während der Reno Mage stark aufspielt bleiben andere Decktypen auf der Strecke. Der Tempo Mage hat viele Probleme mit aggressiven Decks und kommt meist gar nicht ins Spiel während Midrange Decks wie Dragon Warrior, Schamane und Dragon Priest ihm arg zusetzen. Der Freeze Mage schafft es auch nicht, in der Meta Fuß zu fassen, genau wie der Secret Mage, der damit kämpft, dass seine Secrets in der aggressiven Meta mit vielen low cost Minions einfach zu wenig Value geben.

  • Mage Class Radar
  • Sidoh’s Reno Mage
  • Lifecoach’s Reno Mage
  • Rage’s Reno Mage
  • Apxvoid’s Tempo Mage
  • Standard Freeze Mage

Hexenmeister

Reno Warlock trifft aktuell auf eine Meta, die sich darauf konzentriert ihn zu besiegen, wodurch das Deck nicht mehr so viel Erfolg hat, wie direkt nach der neuen Erweiterung. Die wirklich gute Neuigkeit für Reno Warlock ist der aktuelle Aufstieg von Midrange Shaman, ein Matchup, das in der Vergangenheit sehr gut für Reno Warlock verlief, dank seiner immensen Fülle an Boardclears. Amnesiac war es möglich mit seiner Version von Reno Warlock diese Woche die Legen Top 20 zu erreichen. Der Reno Warlock ist mittlerweile derartig ausgeklügelt, dass es nur noch wenige Karten gibt, durch die die verschiedenen Listen variieren.

Zoo Warlock muss sich immer noch von seinem aktuellen Winterschlaf erholen und scheint, zum ersten Mal in der Geschichte von Hearthstone, völlig verschwunden zu sein. Obwohl Zoo Decks mit der neuen Erweiterung einige neue Spielzeuge bekommen hat, schlägt sich das Deck sehr schlecht gegen Patches Decks wie auch gegen Reno Decks. Waffenlastige aggressive Decks sind fähig Zoo vom Board zu drängen und die riesigen Mengen von AOE in post-MSG Control Decks hindern Zoo sehr effektiv daran ein Board aufzubauen. Mit dem hohen Bedürfnis Schaden über Board Control zu erreichen, ist Zoo wohl vorerst verblüht.

  • Warlock Class Radar
  • Asmodai’s Reno Warlock
  • Amnesiac’s Reno Warlock
  • Orange’s Reno Warlock

Schurke

Miracle Rogue ist weiterhin an der Spitze der Meta zu finden, trotz der großen Menge an aggressive Decks auf der Ladder. Die Pirate Karten haben Rogue unglaublich geholfen, da sie ihm die Möglichkeit eines aktiven Earlygames verleihen, die das Deck seit seiner Entstehung vermisst hat. MrYagut’s Version die einen Violet Teacher enthält ist eines der populären Decks, wobei sich auch die Version von Xzirez, welche den Violet Teacher durch eine Kopie von Conceal ersetzt einer gewissen Beliebtheit erfreut.

Questing Adventurer Listen sind immer noch ab und zu zu sehen. Ihr Vorteil ist ein stärkeres Matchup gegen die langsameren Decks der Meta, wobei ihre Schwäche das häufigere Auftreten von seltsamen Draws ist. Malygos Builds sind sehr selten und sind weitgehend von der Ladder verschwunden. Dies resultiert aus ihrer langsameren Win Condition und dadurch, dass sie kein Cold Blood spielen sind sie meist nicht fähig aggressive Decks zu besiegen.

Dadurch, dass die Meta immer gnadenloser wird, verschwinden andere Rogue Decks beinahe vollständig und es wird immer weniger mit diesen experimentiert. Aggro Rogue hat ein kleines Wiederaufblitzen zu verzeichnen, auf dem Rücken von SilentStorm, welcher die Top 20 auf Legend mit einer Version des Decks erreichte, die die starke Midgame Hülle von Miracle Rogue beibehält. Seine Version ist äußerst minionlastig und konzentriert sich stark auf Board Control und Synergie zwischen vielen billigen Earlygame Piraten und Southsea Captain.

Jade Rogue scheint nun endgültig gestorben zu sein, vor allem auf Grund der der gleichen Probleme die auch Malygos Rogue hat. Seine Wincondition ist deutlich zu langsam und Rogue besitzt als Klasse nicht die Möglichkeiten um den Ansturm eines aggressiven Decks bis ins Lategame zu überstehen. Anders als früh nach der neuen Erweiterung, hat dieses Deck kürzlich kein ernsthaftes Tageslicht mehr gesehen und wir wollen keine Decks zeigen, die veraltet sind und nicht mehr in die aktuelle Meta passen. Die Zeit wird wohl zeigen, ob es eine Version des Decks gibt, die die primären Schwächen der Decks beheben kann.

  • Rogue Class Radar
  • Yagut’s Miracle Rogue
  • Casie/YouKnowWP’s Questing Miracle Rogue
  • SilentStorm’s Aggro Pirate Rogue

Priester

Es ist immer wieder interessant, neue Decks nach dem Kartenrelease zu analysieren. Oft passiert es, dass Decks, die im Vorfeld als extrem stark bewertet werden, dass wir sie so sehr in den Himmel loben, bevor sie überhaupt spielbar sind. Manchmal liegen wir aber auch voll daneben mit Decks, die leider nicht so “overpowered” sind, wie wir am Anfang dachten.

Der Priest befindet sich zurzeit im Mittelfeld der Meta. Es ist definitiv eine spielbare Klasse, aber die ganzen gutaussehenden Karten, die wir unbedingt spielen wollten, haben uns von den neuen Karten der anderen Klassen abgelenkt, die auch sehr stark sind. Nach und nach bemerken die Spieler, dass der Jadedruide zu langsam für die Meta ist und die Anzahl der Druiden nimmt langsam ab. Das sollte dazu führen, dass der Priester ein gutes Deck für die späten Legendspieler ist. Auch Trump sah das so und hat mit seinem Reno Dragon Priest Top100 erreicht. Während der Renolock ein recht festes Lineup hat, sind der Reno Priest und Mage noch in einer sehr experimentellen Phase. Es gibt viele Möglichkeiten aber wir warten noch auf einen klaren Trend, welche Variante am besten ist.

Es lohnt sich, öfter mal im Data Reaper Live Chart nachzuschauen, was zurzeit viel gespielt wird und was man kontern sollte. Selbst in seinen schwächsten Tagen war der Priest in der Lage, eine einseitige Meta auszunutzen.

Im Gegensatz dazu gibt es beim Dragon Priest eine Grundausstattung an Karten. Einige Varianten wie WirERs Inner Fire Deck können einige Klassen mit viel Burst Damage überraschen. Eine andere Variante ist “curve it to victory” mit Ants Deck. Alle Priesterdecks haben anständige Winrates und solange man die Meta im Auge behält bleibt der Priest erfolgreich.

  • Priest Class Radar
  • wiRer’s Dragon Priest
  • Ant’s Dragon Priest
  • Trump’s Dragon Reno Priest
  • Zetalot’s Velen Reno Priest

Paladin

Letzte Woche schrieben wir über die Nachteile des Handbuff Paladin (egal ob Aggro oder Midrange Variante), dem einzigen Paladindeck, das durch die jüngste Erweiterung wirklich verstärkt wurde. Die Spieler suchen weiter nach dem fabelhaften Einhorn, aber bislang gibt es keine Spuren, die die Mühen rechtfertigen würden. Es gibt aktuell kaum Gründe in dieser Meta den Paladin anderen Decks vorzuziehen. Reno Decks überstrahlen Control Paladin Decktypen durch ihre Flexibilität und Piratendecks sind schneller, konstanter und benötigen nur eine solide Manakurve anstelle einer soliden Manakurve und einem langsamen Spielverlauf um von dieser profitieren zu können.

Anyfin Paladin ist weiterhin das einzige Deck das einigermaßen oft gespielt wird um zumindest teilweise aufzufallen. Dabei ist schon äuffälig, dass ein 10-Mana-Spell, der bald rausrotieren wird, die einzige Option zu sein scheint um die Klasse spielbar zu machen. Es scheint, als würde der Paladin jetzt dafür bestraft, dass er vor einem Jahr gut war. Vielleicht haben die Entwickler Angst dem Paladin gute Minions zu geben, bevor der Mysterious Challenger ebenfalls rausrotiert, da der on-curve playstyle des Paladin ihn sonst wieder zu stark machen würde.

Die einzige Sache, die Paladinenthusiasten machen können ist abwarten und rumexperimentieren. Handbuffing ist eine wenig konstante und langsame Mechanik, die ein Deck dazu zwingt, auf mögliche Comebackmechaniken zu verzichten. Aggressive Paladindecks belohnen den Spieler zu selten für die Risiken, die er mit diesem Deckbau eingeht. Control Decks bestehen oft aus einer Vielzahl neutraler Karten, was meistens ein Indiz für die Schwäche eines Decks ist. Wenn es das Einhornpaladindeck da draußen gibt, hat es seine Mitte nicht in den MSoG-Karten oder es könnte vielleicht auch einfach nicht existieren.

  • Paladin Class Radar
  • apDrop’s Anyfin Paladin
  • J4ACKIECHAN’s Anyfin Paladin
  • Dog’s Aggro Paladin
  • Firebat’s Murloc Paladin
  • Orange’s Murloc Paladin

Metaveränderung der Woche

Wir schätzen die Richtung, die die Meta aktuell nimmt, in der die Stärke eines Decks so sehr von seinen Gegnern abhängt. Es gibt keinen deutlichen besten Weg momentan Hearthstone zu spielen, was um Längen besser ist, als es vor MSoG war. Aktuell müssen wir ein Deck empfehlen, dass wir bereits vor ein paar Wochen als möglichen Sleeper der Meta vermutet haben.

Der Reno Mage ist ein perfektes anti-Meta Deck, dazu fähig Schamanen und Krieger abzustrafen und dabei gesunde Winrates gegen Rogue und Warlock vorweisen zu können. In vielerlei Hinsicht hat es die Meta bereits verändert und sie in den höheren Bereichen bereits deutlich langsamer gemacht. Wir mögen die Lifecoach-Liste aufgrund der Möglichkeit einen aktiven Spielplan verfolgen zu können. Sidohs Liste ist sehr stark, getestet und für gut befunden. Die Rage-Variante ist wahrscheinlich die schwierigste Variante, wenn es darum geht sie korrekt zu spielen.

Seid nur vorsichtig vor den weniger gängigen Klassen. Druide und Priester sind eure größten Herausforderungen.

  • Reno Mage

Unser Data Reaper Project inkl. des Data Reaper Live (Beta) hat mehr als 2100 Mitwirkende. Ohne sie wär dieses Projekt unmöglich, des halb möchten wir uns an dieser Stelle nochmal bei allen Mitwirkenden für ihre Hilfe bedanken.

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Contributors

Ein großer Dank für diese Übersetzung des Data Reaper Report geht an:

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